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DOPPELBESTEUERUNG

Sie haben Einkünfte und/der Vermögen in zwei Staaten. Ihre Einkünfte sollen nicht in beiden Staaten besteuert werden. Dies verhindern Doppelbesteuerungsabkommen.

Doppelbesteuerungsabkommen regeln nicht die geltend gemachten Abzüge, sondern nur die Einkommen.

Doppelbesteuerungs-abkommen der Schweiz (DBA)

Die Schweiz hat mit mehr als 100 Ländern Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) abgeschlossen. 

Bei den Doppelbesteuerungsabkommen gilt die Amtshilfe nach den OECD Standards für 50 Länder und 8 Teritorien Steuerinformationsabkommen (Stand 30.03.2017) entweder durch Änderung des Doppelbesteuerungsabkommens (DBA) mit Amtshilfe, Zusatzprotokolle mit Amtshilfe zum bestehenden Doppelbesteuerungsabkommen oder der Meistbegünstigtenklausel (Spanien).  

 

Schweiz – Vereinigte Staaten von Amerika (USA)

Faktisch besteht schon heute ein weitgehender einseitiger Informationsaustausch von Bankdaten durch Fatca II mit den Vereinigten Staaten von Amerika (USA).  Es wurden jedoch schon vorgängig Bankinformationen ausgeliefert, ohne dass das neue Doppelbesteuerungsabkommen in Kraft getreten ist. Die Schweiz hat Fatca II unterzeichnet.

Die USA hat das Doppelbesteuerungsabkommen mit Amtshilfe bis 30.4.2017 nicht in Kraft gesetzt.

 

Schweiz und EU-Länder

Die Schweiz besitzt mit allen europäischen Staaten ein DBA. Der automatische Informationsaustausch (AIA) zwischen der Schweiz und den EU-Ländern wird in den ersten sechs Monaten des Jahres 2018 stattfinden für die Daten des Kalenderjahres 2017. Nebst für 2017 durch den AIA können mit den Doppelbesteuerungsabkommen mit Amtshilfe für mehrere Jahre vor 2017 Daten bezogen werden von den Drittstaaten.

DBA mit Amtshilfe

Die Amtshilfe kann für in der Schweiz ansässige Personen zur Folge haben, dass in der Schweiz nicht deklarierte Einkünfte oder Vermögensteile wie Renteneinkommen, Wertschriften, Konten, Lebensversicherungen, Häuser und Land, in ausländischen Staaten mit einem DBA mit Amtshilfe nachgefragt werden können.

Bei Feststellung nicht Inder Schweiz deklarierter Einkommen und Vermögen wird ein Verfahren wegen Steuerhinterziehung eröffnet oder Steuerbetrug eröffnet.

Wir informieren Sie gerne über die neusten Entwicklungen im Doppelbesteuerungsbereich.

 

Schweizer Bankgeheimnis

Das Schweizer Bankgeheimnis gilt nicht mehr gegenüber den Finanzämtern im Ausland von Ländern mit Amtshilfe bzw. von Ländern, die am automatischen Informamtionsaustausch teilnehmen. 

Das Bankgeheimnis gilt weiterhin für die Schweizer Inländer und kann nur bei Steuerbetrug und schwerer Steuerhinterziehung aufgehoben werden.

Es ist nicht ganz auszuschliessen, dass das Bankgeheimnis gegenüber den Steuerämtern in den kommenden fünf bis zehn Jahren auch bei Inländern aufgehoben werden könnte. 



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