Deutsch  English  Français  Home  Team  Kontakt  
News


Einkommen und Vermögen von Privatpersonen im Ausland im Lichte des AIAs bzw. der Amtshilfe

Ab Anfang 2018 erhalten die Schweizer Steuerbehörden die Bank-, Versicherungs- und Beteiligungsdaten von Personen wohnhaft in der Schweiz für das Kalenderjahr 2017. Die Schweiz kann jedoch auch für die Jahre davor Auskunft verlangen von den Ländern, mit denen Sie ein Doppelbesteuerungsabkommen mit Amtshilfe abgeschlossen hat.

 

Automatischer Informationsaustausch (AIA)

Beim AIA übermitteln die Finanzinstitute und Versicherungen die Informationen an die nationalen Steuerbehörden, die sie automatisch an die Behörden der Herkunftsländer der Anleger weiterleiten.
Dabei werden im Bereich der natürlichen Personen folgende Daten übermittelt

  • Name, Adresse
  • Geburtsdatum und –ort des Anlegers
  • Steueridentifikationsnummer (TIN; Tax Identification Number)
  • Zinsen, Dividenden
  • Einnahmen aus bestimmten Versicherungsverträgen
  • Kontoguthaben und Erlös aus der Veräusserung von Finanzvermögen

Die Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV) ist zuständig für den Vollzug des AIAs. Unter den Staaten, welche den AIA einführen, befinden sich alle Staaten mit wichtigen Finanzzentren.

 

STAATEN MIT AIA MIT DER SCHWEIZ

Die Schweiz hat mit folgenden Partnerstaaten den Automatischen Informationsaustausch vereinbart (Stand 07.05.2018): 

I. Staaten mit erstem Datenaustausch für 2017 
Australien, Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Guernsey, Insel Man, Irland, Island, Italien, Japan, Jersey, Griechenland, Kanada, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Norwegen, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Südkorea, Tschechische Republik, Ungarn, Vereinigtes Königreich, Zypern 

Das AIA-Abkommen mit der EU gilt auch für Aland-Inseln, die Azoren, Französisch-Guayana, Gibraltar, Guadeloupe, die Kanarischen Inseln, Madeira, Martinique, Mayotte, Réunion, Saint Martin. 

II. Staaten mit erstem Datenaustausch für 2018 
Andorra, Argentinien, Barbados, Belize, Bermuda-Inseln, Brasilien, Britische Jungferninseln, Cayman Inseln, Chile, China, Cookinseln, Costa Rica, Curacao, Färöer Inseln, Grönland, Hongkong, Indien, Indonesien, Israel, Kolumbien, Liechtenstein, Malaysia, Mauritius, Mexiko, Monaco, Montserrat, Neuseeland, Russland, San Marino, Saint Kitts + Nevis, Saint Lucia, Saint Vincent + die Grenadien, Saudi-Arabien, Seychellen, Singapur, Südafrika, Turks und Caicos Inseln, Uruguay.

III. Staaten, die sich verpflichtet, aber das Abkommen noch nicht unterzeichnet haben.
Albanien, Anguilla, Bahamas, Bahrain, Brunei, Dominica, Ghana, Hong Kong, Macau, Niue, Panama, Qatar, Samoa, Singapur, Trinidad und Tobago, Türkei, die USA, Vanuatu.



UNSERE
PARTNERUNTERNEHMEN